Der Therapiehund Cara im Fachbereich Lernen, Sprache und Verhalten

In der Schule bieten sich viele Möglichkeiten, Hunde sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen. Es wird die wissenschaftlich erwiesene positive emotionale Wirkung der Hunde auf uns Menschen genutzt und gezielt bei der Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler eingesetzt. Untersuchungen ergaben, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen, verantwortlicher, empathischer und sozial kompetenter sind und besser lernen können.

Hier spielt die Beziehungsqualität zu den Tieren eine wichtige Rolle. Nachweislich wirkt bereits die Anwesenheit eines Hundes in einem Raum entspannend und senkt Stress und Ängste. Die Schule wird durch den Hund für die Schülerinnen und Schüler positiv besetzt. Auch Schüler und Schülerinnen anderer Klassen freuen sich darauf, den Hund im Vorübergehen zu sehen.

Großpudelhündin Cara ist vormittags an zwei Tagen im Unterricht dabei. Sie wird von der Lehrkraft Alexandra Blitz, die zugleich auch Halterin ist, begleitet. Zusätzlich besucht Cara für eine Schulstunde pro Woche andere Schulkassen, welche Interesse an einem Schulhundeprojekt haben.

Alexandra Blitz hat zusammen mit Cara eine einjährige Ausbildung zum „Hundeführer im Bereich tiergestützte Intervention“ abgeschlossen. Zusätzlich hat das Team den „Hundeführerschein“ bestanden.

Inzwischen hat Cara Verstärkung bekommen. Milan wird ebenso wie Cara als Therapiehund ausgebildet.